Exkursion zum Museum für Kommunikation

(ib)  am 29.01.2026 besuchten die Klassen ITS23-1 und ITS23-2 im Rahmen des Wirtschafts- und Sozialkundeunterrichts im das Museum für Kommunikation. Dort nahmen wir an einem interaktiven Seminar über das hochaktuelle Thema „Fake News“ teil. Der Tag begann mit einer reflektierenden Einstiegsrunde unter der Leitung des Seminarleiters Flo. Anhand einer Skala von 0 bis 100 Prozent positionierten wir uns im Raum und setzten uns damit auseinander, woher wir unsere täglichen Informationen beziehen und wie intensiv wir uns im privaten Umfeld über aktuelle Geschehnisse austauschen. Dabei wurde schnell deutlich, wie sehr soziale Medien und digitale Kanäle unsere Wahrnehmung prägen. Im Zentrum des Seminars stand die Analyse von Desinformation. Gemeinsam diskutierten wir, an welchen Merkmalen sich manipulierte Bilder und Videos entlarven lassen und welche Kriterien dabei helfen, den Wahrheitsgehalt einer Berichterstattung zu prüfen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der psychologischen Wirkung von Nachrichten: Wir lernten, wie durch gezielte Emotionalisierung, Hass und Hetze versucht wird, „Clickbaiting“ zu betreiben und Reichweite zu generieren. Um uns für den Alltag zu wappnen, wurden uns verschiedene Strategien und Portale zur Verifizierung von Fakten vorgestellt. Ein besonderes Highlight war der praktische Wechsel der Perspektive: Flo empfahl uns die Website getbadnews.de, ein Planspiel, bei dem man selbst in die Rolle eines Produzenten von Falschmeldungen schlüpft. Dadurch konnten wir am eigenen Leib erfahren, wie einfach und schnell es heutzutage ist, Desinformation im Netz zu verbreiten. Zum Abschluss des Tages wurden wir selbst zu Ermittlern im Museum. Mit einem Aufgabenblatt ausgestattet, auf dem verschiedene Behauptungen über das Haus standen, machten wir uns auf den Weg durch die Ausstellungsräume. Unsere Aufgabe war es, die Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und Beweise für oder gegen ihre Richtigkeit zu finden. Dieser Tag hat uns nicht nur gezeigt, wie leicht wir manipuliert werden können, sondern uns auch das nötige Werkzeug gegeben, um in Zukunft kritischer mit Medien umzugehen.